Schießbrillen

 

Eine gute Schiessbrille gehört, genauso wie ein gutes Gewehr, eine gute Pistole, ein guter Bogen und zweckmässige Kleidung zur richtigen Ausrüstung eines Sportschützen.

Worin unterscheidet sich nun die „Schiessbrille“ von einer normalen Brille?

Ein Brillenglas bildet nur in seinem Zentrum, dem optischen Mittelpunkt exakt und fehlerfrei ab. Ist das Glas dezentriert oder verkippt entstehen Abbildungsfehler, die das Zielen erschweren und ungenau machen.
Eine Schießbrille ist deshalb so gebaut, dass das Brillenglas für das zielende Auge immer so eingestellt werden kann, dass der Schütze bei jeder seiner Anschlagsarten (stehend, liegend, kniend) exakt rechtwinklig durch den optischen Mittelpunkt schauen kann. Nur so ist gewährleistet, dass der Schütze keine Treffpunktverlagerung in Kauf nehmen muss.

Oft bekommt die Schießbrille auch eine etwas andere Korrekturstärke als die Alltagsbrille. Denn gerade bei längeren Schuss-Serien wird das zielende Auge oft überansprucht und lässt so zum Teil Kimme und Korn oder das Ziel verschwommen erscheinen.
Ziel der Schießbrillenkorrektur ist es vor allem Kimme und Korn ermüdungsfreier und schärfer erscheinen zu lassen.

Natürlich läßt sich mit dem richtigen Zubehör das Schießergebnis weiter verbessern:

  • Eine helle Abdeckscheibe vor dem nichtzielenden Auge führt zu einem entspannteren Ziele, da ein Auge nicht zugekniffen werden muss - außerdem ist das zugekniffene Auge sehr dunkel, dabei wird die Pupille nicht nur im zugekniffenen Auge größer, sondern auch beim zielenden, offen Auge - und dies führt zu weiteren Unschärfen beim Zielen.
  • Eine Irisblende für das zielende Auge erhöht die Tiefenschärfe
  • Mit Linsen und Filtern kann das zielende Auge an unterschiedliche Lichtverhältnisse angepaßt werden oder auch die Kontraste verstärkt werden.

 

Weiterführende Informationen & Links

Champion Brillen (Schweiz)

Knobloch Schießbrillen (Karlsruhe)

Optik Müller in Manching (gute Infos rund um die Schießbrille)

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