Augenfürsorge

 

Unsere AugenFürsorge erleben

 

Ein Sehtest in unserem Haus umfaßt weit mehr als das bloße Messen und Korrigieren von Fehlsichtigkeiten der Augen. unser ausführliches TestProtokol

In einer umfangreichen Anamnese erfragen wir  zunächst ihre bisherigen Sehgewohnheiten, Probleme beim Sehen sowie eventuelle Vorerkrankungen oder Familienerkrankungen, die mit dem Auge in Zusammenhang stehen können.

In einem weiteren Schritt führen wir einige Augenfunktionsteste mit Ihnen durch, die Aufschluß über Ihre allgemeine Augengesundheit geben (Augenmuskelbewegungen, Naheinstellgrenze,  Pupillentest, Testung des Zentralen Gesichtsfeldes am Amslertest, Konfrontationstest für das periphere Sehen,  Prüfung des Augendrucks, Sichtkontrolle der vorderen Augenabschnitte).

Sollte ein Wert nicht in der physiologischen Norm liegen, so empfehlen wir Sie an einen Augenarzt - diese Teste haben wir in unsere Überprüfungsroutine aufgenommen, weil immer weniger Kunden einen Augenarzt aufsuchen oder die Untersuchungsintervalle sehr groß sind. Wir verstehen diese Teste nicht als Ersatz einer gründlichen medizinisch, augenärztlichen Untersuchung sondern als eine Ergänzung um grobe Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen, und Ihnen dann die weitere Untersuchung bei Ihrem Augenarzt zu empfehlen.

Zur Feststellung Ihres Sehvermögens arbeiten wir mit neuesten Technologien und bilden uns auf diesem Fachgebiet ständig für Sie fort!

Für diesen Service nehmen wir gerne Ihren Terminwunsch im Voraus entgegen. Denn es ist uns besonders wichtig, daß wir ohne Zeitdruck miteinander arbeiten.

 

 

bitte beachten Sie: Terminvereinbarung empfohlen! Tel. (07741) 913733

 

In unserer ausführlichen Augenfürsorge betrachten wir:

Augeninnendruck-Messung

Augeninnendruck-Messung

Der Augeninnendruck sollte genauso wie der Blutdruck in einem bestimmten Rahmen liegen. Liegt er deutlich zu niedrig, kann ein schwerwiegender Schaden des Auges vorliegen (sehr selten). Liegt er zu hoch spricht man - zumindest wenn das Auge schon Schäden zeigt - vom Grünen Star.

Ein leichter bis mittlerer Anstieg des Augeninnendruckes kann auf Dauer zur (teilweisen) Erblindung führen, dabei bleibt der Patient aber meist beschwerdefrei, deshalb sind regelmäßige Kontrollen - vor allem nach dem 40. Lebensjahr - empfehlenswert.

In unserem Haus messen wir den Augeninnendruck mit einem modernen Non-Contact-Tonometer - dieses Gerät gehört zu den genauesten Messgeräten, da es bei der Messung auch gleich die Hornhautdicke per Ultraschall mitmisst und diese in Relation zum Augeninnedruck stellt.

Von einem auffälligen, bzw. erhöhtem Augeninnendruck spricht man bei Werten von 21 mm/Hg und mehr. Perfekt ist der Druck unter 18mm/HG. Niedrige Normaldruckwerte sind dabei bei ca. 10-11 mm/HG zu finden.

 



Die Druckmessung mit dem Non-Contact-Tonometer zeigt zunächst einmal grobe Auffälligkeiten. Bei einem deutlich zu hohen Wert sollten Sie zu einer weiteren Abklärung Ihren Augenarzt konsultieren. Dieser führt eine direkte und genauere Druckmessung durch und beurteilt auch das Gewebe des Augenhintergrundes und des Sehnervenkopfes.

Eine weitergehende, sehr gute Beschreibung finden Sie auf auge-im-blick.de.

Gesichtsfeld-Messung

Amslertest:

Mit diesem Gitternetz-Test prüfen wir das zentrale Gesichtsfeld auf grobe Auffälligkeiten.
 

Einen Test zum Ausdrucken finden Sie in der PDF-Datei.

 

Gesichtsfeld-Diagnose mit der FDT-Perimetrie

Unser Sehen kann man in zwei wesentliche Bereiche untergliedern. Einerseits verfügen wir über ein „zentrales Sehen“ (scharfes Sehen, Farbensehen, fixieren), andererseits über ein peripheres Sehen, das der Orientierung dient (Gesichtsfeld, Bewegungssehen, räumliches Sehen).

Der Grüne Star (Glaukom) ist deshalb so gefährlich, weil bei dieser Erkrankung zunächst das unbewusste, periphere Sehen ausfällt. Erst wenn die Schäden an der Netzhaut schon sehr weit fortgeschritten sind, bemerken wir eine Veränderung beim Sehen. Da bei der Glaukomerkrankung Nervenzellen geschädigt werden, kann eine verlorene Funktion nicht wiederhergestellt werden!

Die FDT-Perimetrie ermöglicht rechtzeitig unbewusste Veränderungen aufzudecken. Dadurch kann ein Glaukom frühzeitig erkannt und behandelt werden. Ferner dient die FDT-Perimetrie einer optimalen Verlaufsbeobachtung eines Glaukomes.

 

Wie funktioniert die FDT-Perimetrie?

Es gibt unterschiedliche Arten von Nervenzellen in der Netzhaut. Durch die spezielle Lichttechnik des FDT-Gesichtsfeldes können diese Nervenfasern untersucht werden. Dabei werden Netzhautzellen geprüft, die nach neueren Erkenntnissen bei der Glaukomerkrankung sehr früh betroffen sind.

Dem Patienten wird ein Flimmerreiz dargeboten (Kontraststimulus) der in einer zeitlichen und örtlichen Frequenz die sogenannten M-y-Zellen. Etwa 3-5% aller Zellen der Netzhaut sind M-y-Zellen, sie allein sind in der Lage, den Flimmerreiz wahrzunehmen.
Das FDT nutzt die Beeinträchtigung dieser Zellen während des Krankheitsverlaufs zur Bestimmung von Gesichtsfeldverlusten.

Diese Technologie erlaubt eine Frühdiagnostik von Funktionsstörungen die infolge von Druck- oder anderer Schädigungen im Bereich der Ganglienzellschicht der Netzhaut auftreten und zwar bevor in der Standard-Perimetrie Veränderungen sichtbar und bemerkbar sind.

Eine weitergehende, sehr gute Beschreibung finden Sie auf Bundesverband Augeärztlicher Diagnostik Center.

Augenfunktionsteste

Augenfunktionsteste

 

Cover- & UnCover-Test für Ferne und Nähe

Wir beobachten die Augenbewegungen bei auf- und zudecken eines Auges, dies ermöglicht die Abgrenzung zwischen Heterophorie (Winkelfehlsichtigkeit) und Strabismus (Schielen)

Motilitätstest:
Abweichungen vom "Normalverhalten" der Augenbewegungsmuskeln - Defizite bei Augenbewegungen. Auffälligkeiten werden hierbei von uns dokumentiert, Ursachen und Abklärungen werden von medizienischen Fachleuten vorgenommen.

Nahkonvergenztest:
Dabei wird ein Objekt sehr dicht an das Augenpaar herangeführt, so dicht, dass es nicht mehr binokular einfach gesehen werden kann und zwei Bilder entstehen. Dieser Test legt Defizite im Konvergieren (nach innen drehen) des Augenpaares zu. Reflektorisch sind beim Menschen die Akkomodation (scharfstellen des Focus auf die Nähe) und Konvergenz verschaltet.

Spaltlampen-Untersuchung

Inspektion des vorderen Augenabschnittes

In der abschließenden Untersuchung des vorderen Augenabschnittes mit der Spaltlampe, betrachten wir:

Augenlinse
Klarheit der Augenlinse (bei Trübungen der Augenlinse spricht man von Grauem Star). getrübte Linse,
 grauer Star Entdecken wir Auffälligkeiten empfehlen wir eine augenärztliche Abklärung, bevor wir eine neue Brille für Sie fertigen.

Hornhaut
Klarheit der Hornhaut, Übergangsbereich zur Sklera (Limbus), dabei geht es um Auffälligkeiten wie Gefäßeinsprossungen, Bindegewebswucherungen (Flügelfell), Narben, regulärer/irregulärer Astigmatismus. 

Bindehaut
Von Interesse sind dabei Rötungen und Trockenheitserscheinungen (Pinguecula)

Lidkanten
Von Interesse sind hier besonders verstopfte Drüsenausgänge, evtl. empfehlen wir eine einfache Lidkanten-Pflege.

Kammerwinkel
Wir beurteilen die Tiefe des Kammerwinkels (innerer Winkel zwischen Hornhaut-Rückfläche und Iris) - ein kleiner Kammerwinkel kann einen höheren Augeninnendruck begünstigen.

Grauer Star /Katarakt

Als Grauer Star (Katarakt) wird eine Eintrübung der natürlichen Linse des Auges  bezeichnet.  Er wird sichtbar weil sich die ansonsten schwarze Pupille weißgrau eintrübt. Der Graue Star kann unbehandelt zum Erblinden des Auges führen.

Schreitet der graue Star soweit vor, dass das Sehen im Alltag stark eingeschränkt ist, wird in einer Augenoperation die eigene Augenlinse entfernt und eine Kunstlinse implantiert. Dabei kann die eigene Fehlsichtigkeit (Kurzsichtig- oder Weitsichtigkeit) in die Kunstlinse hineingerechnet werden, sodass die Kunstlinse den eigenen Fehler weitestgehend ausgleicht.

Eine gute Broschüre Von Bausch & Lomb finden sie hier.