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Winkelfehlsichtigkeit

 

Mit Winkelfehlsichtigkeit bezeichnet man einen latenten Augenstellungsfehler, der von außen aber fast nie sichtbar ist. Das ständige Korrigieren und Einstellen der Augenbewegungsmuskeln zur Vermeidung von Doppelbildern führt zu einem angestrengten Sehen, dass sogar den ganzen Organismus in Mitleidenschaft ziehen kann.

Als Spezialisten für gutes Sehen arbeiten wir mit der MKH-Methode (sensible, optometrische Prüfung am Polatest), dabei werden sowohl horizontale als auch vertikale Bildlagefehler sicher identifiziert und korrigiert.

Ziel dieser Korrektur ist es, mit prismatischen Brillengläsern das Bild im Auge so zentrisch wie möglich in der Netzhautgrube abzubilden, dadurch wird das System-Auge-Gehirn entlastet.

Für eine ausführliche Untersuchung planen wir gerne etwas mehr Zeit für Sie ein, deshalb möchten wir Sie bitten, bei Verdacht auf eine Winkelfehlsichtikeit zunächst einen Termin mit uns auszumachen.

 

bitte beachten Sie: Terminvereinbarung empfohlen! Tel. (07741) 913733

 

Hier erfahren Sie noch mehr über das Thema Winkelfehlsichtigkeit:

 

 

Was ist eine Wnkelfehlsichtigkeit?

Was ist Winkelfehlsichtigkeit?

Mit Winkelfehlsichtigkeit bezeichnet man eine Augenkoordinationsstörung, bei der die beiden Augen in ihrer natürlichen Stellung nicht genau parallel zu einander ausgerichtet sind. Dabei können nur ein Auge, oder auch Beide nach außen, innen, oben oder unten abweichen. Oft gibt es eine Kombination aus einer Seiten- und Höhenabweichung.

Damit bei dieser Störung des beidäugigen Sehens keine störenden Doppelbilder entstehen, versucht das Gehirn, die Augenstellung zu korrigieren und die Augen so auszurichten, dass die Bilder deckungsgleich werden. Dazu werden mittels Nervenimpulsen und Augenmuskelarbeit die Abweichungen kontinuierlich mehrere Male pro Sekunde korrigiert. Diese zusätzlichen Einstellbewegungen der Augen und die stete Neuberechnung der Bildlagen führen zu einer erhöhten Belastung des Systems Auge-Gehirn - es erfordert sehr viel Kraft und Konzentration. In nicht wenigen Fällen beginnt das Sehzentrum den Seheindruck eines Auges auszublenden, der Betroffene verliert damit das beidäugige Sehen.

Bei den meisten Menschen sind die Augen nicht genau parallel zu einander ausgerichtet, doch viele Mensche haben genügend Reserven, diese Korrektureinstellungen selbst auszuführen, so daß Sie nicht durch Doppelbilder gestört werden. Können diese Korrektureinstellungen aber nicht mehr optimal ausgeführt werden, zum Beispiel bei Ermüdung, entstehen leichte Doppelbilder. Das Sehen wird unruhig, Bilder bewegen sich, Schrift beginnt sich zu verschieben, Zeilen verschmelzen, Buchstaben und Wortendungen werden übersehen.

Augenstellungsfehler die mittels eigener Anstrengung ausgeglichen werden können, bezeichnet man als Heterophorie (früher verstecktes Schielen), international als Associated Phoria und umgangssprachlich auch als Winkelfehlsichtigkeit bezeichnet.

Welche Beschwerden gibt es bei einer Winkelfehlsichtigkeit?

Welche Beschwerden gibt es bei einer Winkelfehlsichtigkeit?

 

Bei einer unkorrigierten Winkelfehlsichtigkeit kann es zu folgenden Beschwerden kommen:

  • Doppelbilder bei Müdigkeit, bei bestimmten Medikamenten, bei Genuss von Alkohl
  • Kopfschmerzen (bis hin zu Migräne) die sich über den Tag langsam fortentwickeln und im Bereich der Augen lokalisiert werden können
  • verzögerte Anpassung bei Blickwechseln zwischen Nähe- und Ferne, evtl. mit kurzeitigem doppeltsehen
  • müde Augen
  • verschwimmen von Buchstaben bei langem Lesen
  • unruhige Zeilen bei Texten
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • hohe Lichtempfindlichkeit
  • schlechtes Augenmaß
  • bei Kindern auch Bauchschmerzen und übelkeit
Wie wird eine Winkelfehlsichtigkeit korrigiert?

Wie wird eine Winkelfehlsichtigkeit korrigiert?

 

Dazu werden besondere Brillengläser benötigt, die ein Prisma enthalten. Ganz einfach kann man die Wirkung dieser Brillengläser so beschreiben:

Steht das Augenpaar nicht korrekt parallel muss durch Anstrengung von Gehirn, Augen, Muskulatur und Nerven die Parallelstellung erzwungen werden, damit keine Doppelbilder entstehen.

Ein Prisma kann das Licht gezielt knicken, sodass das Augenpaar in seiner gewachsenen, nicht parallelen Anordnung stehen darf und trotzdem die Blickrichtung exakt parallel ausgerichtet wird. Damit fallen die negativen, belastenden Begleitumstände wie Anstrengungsbeschwerden weg.

Das Brillenglas wirkt dabei nicht therapeutisch und ändert nichts an der vorhandenen Fehlstellung.

Weiterführende Informationen, Links zu Thema Winkelfehlsichtigkeit